Monatsrückblick April 2026

Hui, schon ist ein Drittel des Jahres vorbei.

Den ersten Übungsdienst im April haben wir am Ausbildungszentrum der Feuerwehr in Eving verbracht. Dort konnten wir in verschiedenen Szenarien das Vorgehen bei Bränden in Gebäuden trainieren.

Wenige Tage später wurden wir zu einem Brand im Ortsteil Kley alarmiert. Ein Trupp unter Atemschutz konnte die Maßnahmen der Berufsfeuerwehr unterstützen. Wir waren mit unseren HLF (Hilfeleistungslöschfahrzeug) und KEF (Kleineinsatzfahrzeug) vor Ort. Den Pressebericht findest du hier.

Der zweite Übungsdienst fand ebenfalls am Ausbildungszentrum statt. Dieses Mal ging es um den Umgang mit tragbaren Leitern. Auf unseren Löschfahrzeugen haben wir verschiedene Leitern dabei, um auch ohne Drehleiter in höher liegende Etagen vorgehen oder Personen von dort retten zu können. In der Regel kommen wir damit bis in das 2. bzw. 3. Obergeschoss.

Erneut wurden wir kurze Zeit später zu einem Brand alarmiert. Dieses Mal waren wir dem Einsatzabschnitt Löschwasserversorgung zugeteilt, mussten aber zum Glück nicht mehr zusätzlich tätig werden.

Außer der Reihe stand an einem Wochenende noch eine Übung gemeinsam mit den Kräften der Feuerwache 9 (Mengede) und des Löschzugs 11 (Sölde) zum Thema Dekontamination an. Gemeinsam haben wir den Aufbau des Materials für einen sogenannten „Standard-Dekon-Platz“ trainiert. Das Material wird redundant von der Berufsfeuerwehr und den Löschzügen 11 und 18 vorgehalten.

Im weiteren Verlauf des Monats wurden wir zur Besetzung der Feuer- und Rettungswache 5 (Marten) alarmiert. Während der Wachbesetzung wurden wir mit unserem HLF zu 2 Folgeeinsätzen alarmiert.

Kurz vor dem Monatswechsel stand dann erneut ein Übungsdienst an. Dieser drehte sich um Einsatztaktiken bei Wohnungsbränden und den die sogenannte Atemschutzüberwachung. Bei der Atemschutzüberwachung geht es darum, dass Einsatzkräfte, die unter Atemschutz vorgehen, von außerhalb überwacht werden: Wo ist der Trupp? Wie viel Luft verbleibt im Atemschutzgerät? Wann muss der Trupp sich spätestens aus dem Gefahrenbereich zurückziehen? Und dazu gehört noch vieles mehr…

Monatsrückblick März 2026

Am Anfang des Monats wurden wir zu einem Brandeinsatz im Bereich der östlichen Innenstadt alarmiert. Wir waren mit unserem Hilfeleistungslöschfahrzeug (HLF) und Löschfahrzeug Logistik (LFL) vor Ort. Hier findest du den Pressebericht.

Wenige Tage später stand der erste Übungsdienst im März auf dem Plan. Dabei haben wir uns mit unserer Sonderaufgabe „Dekontamination“ beschäftigt und den Aufbau eines Dekontaminationsplatzes mit unseren Materialien geprobt, damit im Ernstfall jeder Handgriff sitzt.

Zur Mitte des Monats waren wir in der DASA in Dorstfeld zu Gast. Im Rahmen der Maker Faire Ruhr haben wir das Ehrenamt in der Feuerwehr vorgestellt. Die gut besuchte Veranstaltung haben wir auch gleich genutzt, um im Bereich der Ersten Hilfe zu sensibilisieren:

Im Ausstellungsbereich Medizin / Rettungsdienst haben wir den kleinen und großen Besucherinnen und Besuchern die Laienreanimation und Bedienung eines Automatisierten externen Defibrillators (AED) in der Praxis gezeigt, um Berührungsängste zu reduzieren. Denn: Im Ernstfall ist jede Sekunde wertvoll, in der eine Herzdruckmassage bereits vor Eintreffen des Rettungsdienstes durchgeführt wird!
Keine Sorge, die Kolleginnen und Kollegen am Notruftelefon begleiten euch dabei die ganze Zeit, bis die ersten Rettungskräfte vor Ort sind.

Mehr zum Thema Reanimation findest du in dieser Doku von Quarks auf YouTube.

Im zweiten Teil des Monats drehte sich der Übungsdienst um den Einsatz von tragbaren Leitern. Wir führen auf unseren Fahrzeugen verschiedene Leitern mit, deren Umgang regelmäßig trainiert wird, da nicht an jeder Einsatzstelle eine Drehleiter eingesetzt werden kann.

Regelmäßig setzen wir uns für die Brandschutzaufklärung in der jungen Bevölkerung ein. So waren in diesem Monat 3 Schulklassen und 2 Kita-Gruppen bei uns zu Gast und haben viele spannende und wichtige Einblicke mitnehmen können.

Kurz vor Ende des Monats wurden es nochmals turbulent. Zunächst veranstaltete unsere Jugendfeuerwehr einen 24h-Übungstag, bei dem über 20 Jugendliche verschiedene Übungen absolvierten.
Am Tag danach wurden wir als Teil der Spezialeinheit Dekontamination gemeinsam mit allen anderen 3 Löschzügen der Freiwilligen Feuerwehr zu einem Einsatz in Berghofen alarmiert. Dort wurden mehrere Personen durch einen austretenden Gefahrstoff verletzt. Die Presseberichte zum Einsatz in Berghofen findest du hier:
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